Dreck weg

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Mainzer
Dreck – weg - Tag?

 K├╝rzlich war dein Mainz der “Dreck – weg – Tag”. Tausende zogen freiwillig mit M├╝lls├Ącken durch die Stadt und r├Ąumten auf. Es ist toll, wenn wir Mainzer wieder eine saubere Stadt haben. Es ist toll, wenn sich so viele Menschen begeistern und den Dreck weg machen.

Ich erkenne zwei Botschaften, die der Dreck – weg – Tag uns Mainzern sagen will:

1. Ihr bezahlt zwar gutes Geld f├╝r die Stra├čenreinigung. Aber euren Dreck weg m├╝sst ihr doch selber machen.

2. Werft ruhig weiter euren Dreck einfach auf die Stra├če. Die Verwaltung wird schon gen├╝gend Gutm├╝tige finden, die euren Dreck weg machen.

 

Das sind die falschen Botschaften. Deshalb bin ich gegen den Dreck – weg – Tag.

Ich schlage einen Woher – kommt – der Dreck – Tag vor. Alle die, die jetzt mit M├╝lls├Ącken durch die Stra├čen ziehen, k├Ânnten dann aufpassen, wer den Dreck macht.

Die Raucher k├Ânnten sie am Wickel packen, die einfach ihre Kippen auf die Stra├če werfen. Die Kiddys k├Ânnten sie an den Ohren ziehen, die ihre Kaugummis aufs neue Pflaster spucken. Wer seinen Hund auf den Gehweg H├Ąufchen machen l├Ąsst, soll diese Hinterlassenschaften gef├Ąlligst auch mitnehmen. Die S├Ąufer sollen ihre Dosen und Flaschen selber wegr├Ąumen. Und wenn die Leute ihre Verpackungen von Milchschnitten, Schokoriegeln, Mini-Salamis, Fr├╝hst├╝ckchen und dem ganzen Fast Food Kram selber ordentlich entsorgen m├╝ssten, w├╝rden sie sich vielleicht sogar ├╝ber ihre Ern├Ąhrung Gedanken machen.

Es lebe der “Woher – kommt – der Dreck – Tag”.