Bush

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Bush in Mainz am 23.2.2004,
welche Ehre und wie aufschlussreich!

Denn wir lernen Einiges aus dem Getue, das um diesen Besuch gemacht wird:

  • Die Amis halten unsere Polizei für zu blöd, um ihren Präsidenten zu schützen. Deshalb fliegt bereits 14 Tage früher eine 100 Mann starke Truppe ein, um der deutschen Polizei zu sagen, was sie zu tun hat.
  • Es ist klar, wie die Machtverhältnisse liegen. Wenn Bush pfeift, wird eines der wichtigsten Wirtschaftsgebiete Deutschlands komplet lahm gelegt.
  • Die Mainzer Narren mit ihrem Fasenachtswagen hatten Recht: das arschkriecherische Verhalten deutscher Politiker ist mehr als peinlich.
  • Wenn die Sperrung des gesamten Lebens im Rhein-Main-Gebiet wirklich der Angst vor Terroristen entspränge, wäre sie paranoid. In Wirklichkeit sollen die Demonstranten vom Herren fern gehalten werden, damit er nie erfährt, wie das deutsche Volk von ihm denkt.
  • Es ist doch erstaunlich, wie leicht auf amerikanischen Befehl in Deutschland Grundrechte ausser Kraft gesetzt werden können (z.B. Versammlungsfreiheit, oder zur Arbeit zu kommen)
  • Die Hofierung zeigt, dass unsere Regierung immer vorbehaltloser den Weltherrschaftsplänen Bush’s zustimmt. Demnächst werden wohl dann auch deutsche Soldaten in Amerikas Eroberungskriegen sterben.
  • Die Millionen Verluste, die durch den Arbeitsausfall für die  Wirtschaft entstehen, und die übrigen Kosten dieses Schauspiels zahlen wie immer die Kleinen, während die Großen sich in der Gnade des Herrn Bush sonnen.

Willkommen Mister Bush!

Übrigens:
In der Mainzer Altstadt gibt es Unmengen an Tauben, eine richtige Plage. Es besteht die Gefahr, dass Terroristen sie - als liebe alte Damen verkleidet - mit Plastiksprengstoffkörnern füttern und als als fliegende Bomben benutzen. Vielleicht sollte das Militär die ganzen Viecher vorsichtshalber abballern.

Nachdenklich macht auch:
Mr. Bush gibt sich gerne als Gesandter Gottes aus: Gott hat ihn erwählt und im Namen Gottes zieht er in den Krieg gegen die Mächte des Bösen. Er bringt der Welt Frieden, Freiheit und Heil.
(Was für eine Freiheit das ist, haben die Mainzer gemerkt, als im Namen Bush's ihre Stadt lahm gelegt wurde.)
Aber wirklich fromm scheint der Gotteskrieger nicht zu sein, sonst müssten nicht wegen seines Besuchs so irrsinnige Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, um sein Leben zu schützen. Wenn er wirklich fromm wäre, dann wüsste er, dass Jesus sagt: Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? (Matthäusevangelium 6:27) 

 

Diesew Bild wurde freundlicherweise von H. Ruppe zur Verfügung gestellt.