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Warum die Karte rot ist, wo doch Urin eher gelb - je nach Biertrinker oder Weintrinker durchaus in unterschiedlichen Nuancierungen - weiß niemand zu sagen. Wahrscheinlich hat man sich um’s Pinkeln in Mainz
keinen großen Kopf gemacht.
Dieses Kartensystem ist ja für heutige Verhältnisse reichlich primitiv, perforierter Karton, bei dem man Abschnitte abreißt. Für die kommenden Jahre wird man sich da etwas einfallen lassen. Vielleicht ein Chipsystem,
was ja auch die Frage der Identifizierung des Pinklers erleichtern würde. Auf diese Weise könnte man auch dieses ganze Folgeproblem des massenweisen Trinkens wenigstens computergesteuert in den Griff bekommen.
Im Gespräch ist auch die Pinkel - Flatrate: Unbegrenzt pinkeln, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche - vielleicht nicht nur auf dem Mainzer Johannisfest, sondern quer durch die ganze Republik. Und wenn das dann noch
so billig ist wie eine DSL Flatrate, dann werden wir ein Volk von Erleichterten sein.
Dass Leute mit Prostataproblemen einen Aufschlag zahlen sollen, weil sie die Rinne stets länger in Anspruch nehmen, ist nur ein dummes Gerücht.
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